Aktuelles

Praxisablauf und - regeln in der aktuellen Coronavirus- Pandemie:

Liebe Patienten, liebe Eltern,

trotz aktueller Coronavirus- Pandemie muss die medizinisch notwendige pädiatrische Primärversorgung, v.a. bzgl. Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen sowie Betreuung unserer vielen chronisch- kranken Patienten aber auch die Akutversorgung unserer Patienten aufrechterhalten werden. Die Angst vor einer Coronavirusinfektion darf nicht das Risiko für andere Erkrankungen bzw. deren Verschlechterung erhöhen.

Wir werden weiterhin unsere akut, v.a. an Infekten erkrankten Patienten von unseren Patienten mit geplanten Terminen sowohl räumlich als auch zeitlich trennen. Unsere Akutsprechstunde findet aufgrund dessen in unseren erweiterten Praxisräumen Am Sonnenhof 16 und nur noch vormittags zwischen 8.00- 12.00 Uhr (außer in dringenden medizinischen Notfällen) statt. Bitte rufen Sie im Akutfall dringend vorher zur Terminabsprache an.

Da wir leider erleben mussten, dass wir zwar versucht haben, unsere Patienten und Eltern bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen, uns selbst aber nicht ausreichend schützen konnten, brauchen wir dringend Ihre Mithilfe und müssen für die nächsten Wochen zum Schutz für unsere Patienten und Eltern aber auch zum Schutz für unser Team noch intensivere Praxisregeln aufstellen:

  1. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aktuell ein stark erhöhtes Aufkommen an Telefonanrufen zu bewältigen haben, wir bemühen uns aber, Ihren Anruf schnellstmöglich entgegen zu nehmen.
  2. Bitte stellen Sie Ihre Kinder nur mit EINER gesunden Begleitperson in der Praxis vor.
  3. Sowohl für unsere Patienten als auch die Begleitpersonen gilt: Bitten rufen Sie bei Infektsymptomen, v.a. bei Fieber und Atemwegssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen dringend vorher in der Praxis an und kommen Sie nur nach vorheriger Terminabsprache in unsere Praxis. 
  4. Bei geplanten Terminen von Kindern mit akuten Infektsymptomen bitten wir dringend um vorherige telefonische Absprache.
  5. Grundsätzlich dürfen keine Geschwisterkinder ohne vorherige telefonische Absprache mitgebracht werden, v.a. müssen akut erkrankte Geschwisterkinder getrennt in der Akutsprechstunde vorgestellt werden.
  6. Bringen Sie für sich und soweit möglich auch für Ihr Kind Ihren eigenen Mund- Nasen- Schutz mit und tragen Sie in auch unbedingt in der Praxis.
  7. Bitte versuchen Sie einen Sicherheitsabstand von ca. 1,5 m sowohl an der Anmeldung als auch zu anderen Wartenden einzuhalten.
  8. Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Hygienemaßnahmen wie z.B. Händewaschen bzw. - desinfektion nach Kontakt zu anderen oder auch Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder ein Taschentuch. 

 

Videosprechstunde:

Um die persönlichen Arzt- Patienten- Kontakte in der aktuellen Coronavirus- Pandemie auf das absolut medizinisch Notwendige zu reduzieren, wurde (vorübergehend) die Möglichkeit einer Videosprechstunde geschaffen, selbstverständlich kann diese Sprechstunde aber nicht längerfristig den persönlichen Kontakt von Arzt zu Patient ersetzen.Sie erhalten Ihren Termin zur Videosprechstunde nach vorhertiger telefonischer Absprache mit unserem Praxisteam. 

  • Sie benötigen dafür ein Smartphone, ein Tablet oder einen Computer mit Kamera und Mikrophon.
  • Laden Sie sich die App "Mein Kinder- und Jugendarzt" aus dem AppStore oder GooglePlay Store auf Ihr Endgerät.
  • Registrieren Sie sich bzw. Ihre Kinder in der App.
  • nach der telefonischen Terminvereinbarung mit uns gehen Sie nach Start der PraxisApp in die Rubrik "Service" und wählen Sie den "Online- Video- Kontakt" aus. Damit haben Sie bereits das "Online- Wartezimmer" der Praxis betreten und sind für den Arzt sichtbar.
  • zum vereinbarten Termin (evtl. mit vorheriger nochmaliger kurzer Benachrichtigung über die PraxisApp) führt der Arzt dann mit Ihnen die Videosprechstunde durch.

 

Heilmittelrezepte:

Wie Sie wissen arbeiten wir in unserer Praxis sehr gerne interdisziplinär mit den Heilmittelerbringern zusammen, um gemeinsam Ihre Kinder bestmöglich zu unterstützen und zu fördern. Das seit dem 01.04.2020 geltende Infektionsschutzgesetz hatte auch massive Auswirkungen auf die Heilmittelerbringer, v.a. bzgl. der staatlichen seuchenhygienischen Anforderungen, und auch auf uns verordnende Ärzte bzgl. der Heilmittelverordnungen (Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie).

Wir Ärzte hatten die gesetzliche Vorgabe, nur medizinisch dringend erforderliche Therapien zu verordnen. Die konkrete Vorgabe lautete: "Medizinisch dringend erforderlich sind insbesondere diagnostische und therapeutische Maßnahmen, die der Abwendung von lebensbedrohlichen Gefahren für die körperliche oder seelische Unversertheit oder von Krankheitsfolgen, der Linderung von Schmerzzuständen oder der Aufrechterhaltung elementarer Lebensfunktionen dienen und keinen Aufschub erlauben."

Diese strenge Indikationsstellung wurde im Rahmen der schrittweisen Rücknahme der "Lock Down"- Maßnahmen wieder gelockert. Die Heilmittelerbringer haben aber genauso wie die Artpraxen strenge Hygienevorschriften zu erfüllen. Daher sind wir Ärzte weiterhin gesetzlich verpflichtet, in jedem Einzelfall die aktuelle medizinische Erfordernis zu prüfen. Außerdem müssen wir gemeinsam mit unseren Patienten entscheiden, ob die Heilmitteltherapie unter Einhaltung eines sinnvollen Hygienekonzepts erbracht werden kann und für die verordnete Indikation auch zielführend ist. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Vorgaben für uns Ärzte gesetzlich bindend sind und uns, sollten wir uns nicht an diese Indikationsstellung halten, eine Überprüfung und ggf. ein Regress droht.

 

Gemeinsam werden wir diese Krise sicher meistern!

Ihr Praxisteam

 

 

Kinder- und Jugendarztpraxis Dr. Jarosch & Dr. Langer, Telefon: 0931 - 27 52 00, Fax: 0931 - 27 84 52, Am Sonnenhof 10, 97076 Würzburg